Sportgelände und Clubhaus
Die Vereinsführung in den Jahren nach dem Zusammenschluß hatten German Heisel, Karl
Schnur, Günter Heid, Ludwig Spieß, Raimund Rück und Emil Scherer inne. In diesen Jahren
wurden am Sportgelände und im Clubhaus große Veränderungen vorgenommen. Zunächst
machte man sich Gedanken über den schlechten Zustand des alten Sandplatzes. Die
Vorstandschaft unter Karl Schnur beschloß den alten Sandplatz durch einen Hartplatz mit
über zwei Kilometer Drainage zu ersetzen. Der neue Platz brachte zwei große Vorteile:
zum einen fielen kaum noch Spiele wegen Unbespielbarkeit- des Platzes aus, zum anderen war
die Verletzungsgefahr auf dem neuen Belag weitaus geringer als auf den anderen
Hartplätzen. Unter dem Vorsitz von German Heisel wurde bereits vier Jahre später eine
leistungsstarke Flutlichtanlage erstellt, die die Voraussetzung für ein regelmäßiges
Training war. Waren somit die spieltechnischen Voraussetzungen geschaffen, so widmete man
sich in der Folgezeit mehr dem Um- bzw. Ausbau des Sportheimes. Raimund Rück war der
bisher am längsten tätige 1. Vorsitzende des SV Gossersweiler-Stein. In seiner Amtszeit
(06.01.1980 - 31.01.1986) wurden neue Umkleideräume, Duschräume und eine
Schiedsrichterkabine gebaut. Hinzu kam noch ein Erweiterungsbau, der als Lagerraum und
überdachter Ausschank genutzt werden kann. Diese Maßnahme war nur möglich, durch das
zähe Ringen um Zuschüsse und das Engagement und die Eigeninitiative vieler freiwilliger
Helfer. Das Vereinslokal wurde in dieser Zeit mit Hilfe der Parkbrauerei Pirmasens, als
neuem Biervertragspartner total umgebaut. Vor fünf Jahren, zum 80. Geburtstag unseres
Vereins, versprach der damalige Vorsitzende Raimund Rück als Ziele für die nächsten
Jahre weitere Verbesserungen und notwendige Erweiterungen in Angriff zu nehmen. Die
Erneuerung und Erweiterung der sanitären Anlagen waren uns ein dringendes Bedürfnis, da
die bestehenden absolut nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprachen. U. a. mit
Zuschuß des Landessportbundes Rheinland-Pfalz in Höhe von DM 19.000,- konnte die mit DM
49.715,22 förderungswürdigen Kosten veranschlagte Toilettenanlage so saniert werden,
dass es praktisch "keinen Stau" beim dringenden Bedürfnis mehr gibt. Durch
großzügige Unterstützung durch die Firma Marmor-Walz blieben die Restkosten für den
Verein finanzierbar. Als eine ebenso dringende wie wichtige Investition war der
großzügig errichtete Kühlraum eine Pflicht. Für den Wirtschaftsbetrieb wohl eine
Einrichtung, die man
nicht mehr missen möchte. Dies war möglich geworden durch die finanzielle Mithilfe der
Parkbrauerei Pirmasens. Da hat es sich natürlich angeboten, das Sportheim entsprechend zu
verlängern, da die zu erwartenden Mehrkosten hierfür bei weitem unter den Kosten bei
einem späteren separaten Erweiterungsbau gelegen haben. So entstanden zwei weitere
Räume, der eine als Verdoppelung der Küchenfläche, der andere als Nebenraum für alles
Sonstige bestens geeignet. Eine weitere Maßnahme im baulichen Bereich war die Errichtung
der Barriere um den Sportplatz auf der Seite Richtung Dorf und den beiden Torseiten. Eine
Beihilfe aus Landesmitteln in Höhe von DM 4.000,- durch den Südwestdeutschen
Fußball-verband konnte dankend entgegengenommen werden. Die Einzäunung des Parkplatzes
mußte vorgenommen werden, um wilde Ablagerungen zu vermeiden bzw. die Beseitigung nicht
auf Kosten des Vereins aufgelegt zu bekommen. Die Erneuerung der Heizungsanlage in eine
mit modernster Technik ausgestattete Anlage war ebenso dringend notwendig.
Was noch fehlt ist der R a s e n p l a t z '
Die Überlegungen und die gedankliche Umsetzung flammt seit Jahren immer wieder neu auf.
Mit den Werbepartnern des SVG wurde die Aktion "Bandenwerbung rund um das Spielfeld
in Gossersweiler" begonnen. Die Einnahmen aus dieser Aktion möchte der Verein für
die Verwirklichung eines Rasenplatzes verwenden. Dann könnte auch insbesondere unsere
Jugend auf weniger verletzungs- und abnutzungsgefährdendem Platz der Leidenschaft
Fußball nachgehen.
10.08.99